Wappen_1

Ein Schloss Schönach wird erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Die Erbauer waren die Herrn von Schönach, die bis ins Ende des 14. Jahrhunderts dort herrschten. Spätere Besitzer waren die Paulsdorfer, die Seiboldsdorfer, die Königsfelder und die Familie von Moreau. In den Jahren 1557 bis 1559 hatte Hieronymus von Seibolstorff seinen Herrschersitz Schönach im Renaissancestil umgestalten lassen. 1661 erwarb Johann Georg Graf von Königsfeld die Hofmark Schönach. 1702 erfolgte ein Neubau des Schlosses durch seinen Enkel Johann Georg Joseph von Königsfeld. Um 1726 gehörte es dem Grafen Emanuel von Arco. 1764 kauften es die Grafen von Seinsheim. Der dreigeschossige Walmdachbau mit Pilastergliederung stammt von 1702 wohl von Giovanni Antonio Viscardi, der das Schloss im Auftrag des damaligen Besitzers, des Grafen Johann Georg von Königsfeld neuerbaute. Bauleiter war der Landshuter Maurermeister Wolf Ehamb. Das Schloss besitzt eine barocke Innenausstattung von nach 1703, ausgeführt unter anderem von Hans Georg Asam. Im Osten der Anlage befindet sich eine dreiläufiges Treppenhaus. Der Rittersaal mit ist mit Stuckaturen und Wandgemälden ausgestattet. Der nördliche, östliche und südliche Außenpavillon sind jeweils zweigeschossige Zeltdachbaue mit Putzgliederungen von 1707 (beim östlicher Außenpavillon: 1708) und anschließenden eingeschossigen Satteldachbau. Der östliche Außenpavillon wurde später als Forsthaus genutzt. Das Westliche Schlosstor mit Pfeilern mit profilierten Deckplatten stammt von 1708. Auf die Westseite zu führt die Schlossallee. Die Schlossparkmauer mit Kanzeln und Pfeilern mit Aufsätzen stammt aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Ökonomiehof des Schlosses besteht aus einem östlichen giebelständigen Stadel mit Krüppelwalmdach und Wohnungen und einem westlichen traufständigen Stadel mit Krüppelwalmdach und Aufzugsgaube, an dem ein weiterer Stadel mit Halbwalm- und Walmdach angebaut ist. Das Torhaus mit Toreinfahrt ist ein eingeschossiger Krüppelwalmdachbau (teilweise erneuert) mit zwei Pfeilern mit Aufsätzen. Die östliche Schlosseinfahrt mit Allee, ein Tor aus zwei Pfeilern mit Aufsätzen und zwei Remisen und eingeschossigen Satteldachbauten stammt aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts. (www.wikipedia.org)